Ein Wintermorgen in Triest

Der Frühstücksraum meines Hotels ist erstaunlich gemütlich, mit großen Fenstern, die hinaus auf die Fußgängerzone gehen, wo Menschen mit hochgeschlagenen Kragen und Regenschirmen umhereilen.
Ich trinke Cappuccino und knabbere Croissants, dann mache ich mich auf den Weg in die Stadt. Die Straßen sind jetzt voller Menschen, auch der wunderbare Platz mit dem Rathaus. Ich gehe noch einmal auf den berühmten Molo Audace hinaus, die berühmte Mole, an der heutzutage keine Schiffe mehr anlegen, gehe dann im Nieselregen die Uferpromenade entlang, an der Stazzione Marittima vorbei bis zu dem alten Bahnhof am westlichen Ende der Bucht, der jetzt ein Eisenbahnmuseum ist. Von dort aus gehe ich landeinwärts, bergauf und verlaufe mich in irgendwelchen Stadtvierteln, wie ich es immer gerne und mit voller Absicht tu, wenn ich eine neue Stadt kennenlerne.
Schließlich lande ich über Umwege wieder in der Fußgängerzone, gehe zum Hotel zurück und ruhe mich in der wunderbaren Lobby aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.