Angekommen in Stockholm

Was ist Stockholm? Erste Eindrücke: Ein großer, belebter Bahnhof, sauber, ordentlich, alles funktioniert.
Ankunft aus dem hohen Norden, morgens um halb zehn: Die Sonne scheint. Eine breite Straße, großzügige Gebäude, Cafes…. das könnte auch Italien sein, oder? Erst später wird mir bewusst: der Verkehr ist angenehm ruhig – für Großstadtverhältnisse – weniger Lärm und Gestank. Die Café- und Hamburger-Ketten sehen aus wie überall. In einer einheimischen Burger-Kette bestellt man an Terminals auf einem Touchscreen und bezahlt ausschließlich mit Karte.
Auch das Einchecken im Hotel geht vollautomatisch – und funktioniert natürlich nicht, aber es gibt freundliche Menschen, die helfen. Alle sind sie hilfsbereit, von der Kellnerin die mir Kaffee anbietet (obwohl es gar keinen gibt) bis zu dem Menschen an der Hotline.
Für die U-Bahn benötigt man eine Chip-Karte oder man lässt sich das Ticket per SMS aufs Handy schicken. Ich erwerbe eine solche Karte für 20 Kronen, lasse mir ein 24-Stunden-Ticket darauf buchen und jetzt bin ich mobil.
Die U-Bahn Station sieht unten aus wie eine Grotte mit bunt bemalten Felswände. Ich nehme die nächste Bahn, fahre eine Station, trete ins Freie, und… Wow!
Prächtige Gebäude, Grünanlagen mit blühenden Blumen, blauer Himmel, überall Wasser, Brücken und Boote und alles ist wunderbar bunt. Da ist das Parlament, die Oper, das Theater und immer wieder Wasser.
Ein bisschen wie Hamburg, nur größer und prächtiger.