Ein Morgen in Bari

Der Himmel ist strahlend blau und die Sonne wärmt schon am frühen Morgen.
In einem Straßencafé ein Cappuccino und ein zuckeriges Croissant, mit Pistaziencreme gefüllt.
Dann durch die Innenstadt: über den schattigen Corso Cavour und breiten palmengesäumten Corso Vittorio Emanuele, dann einen Blick in die Kathedrale geworfen (die tatsächlich „Kathedrale‟ heißt und nicht „Dom‟) und weiter zur normannischen Festung. Da ist es Zeit für den nächsten Cappuccino.
Das deutsche Paar am Nebentisch gibt den bettelnden Kindern ihre leeren Fanta-Dosen, welche gleich wütend auf die Straße geworfen werden. Hier gibt es kein Dosenpfand. In den verwinkelten Altstadtgassen stellen Frauen Orecchiette her und trocknen sie in hölzernen Rahmen. Auf der Piazza Umberto vor der Universität laden Bücher-Kioske zum Stöbern ein.

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