London für Einsteiger: der Basis-Spaziergang

  • Der Piccadilly Circus ist der Mittelpunkt Londons und London ist bekanntlich der Mittelpunkt der Welt. Also beginnt der Spaziergang hier.
    DO:
    Auf die Stufen des Denkmals setzen und einfach mal schauen, was hier so los ist… und dabei einen Pappbecher-Kaffee aus einem der umliegenden Fast-Food Läden trinken
    DONT:
    Sich irgendwelche Sachen andrehen lassen, vor allem nicht irgendwelche angeblich vergünstigten Tickets für irgendwas oder in den Souvenirläden und -Ständen irgendwelchen überteuerten Souvenirkitsch kaufen
  • Vom Piccadilly Circus aus geht man über den Leicester Square – hier ist das Epizentrum des touristischen Nachtlebens mit mehreren Großkinos und diversen überteuerten Kneipen und Restaurants (Kinos, Theater, Kneipen, Discos…. aber: schweineteuer überteuert und voller Touristen) – zum Trafalgar Square. Da gibt’s fotografierende Touristen, Tauben und Architektur zu bestaunen.
    DO:
    Schauen, treiben lassen, Augen offen halten…
    Den Vierten Sockel am Trafalgar Square anschauen (googlen: „The Fourth Plinth‟)
    Den unscheinbaren Mini-Kreisverkehr Charing Cross (nicht Charing Cross Station!) hinter dem Trafalgar Square anschauen, da gibt’s nichts zu sehen, aber das ist der offizielle Mittelpunkt von London. Warum wohl?
    Ein Bier im zentralsten Pub Londons trinken (egal zu welcher Tageszeit)
    Die National Gallery (Kunstmuseum) ist kostenlos, sehenswert und riesig – einen kurzen Blick hineinzuwerfen (mal kurz bei Picasso und Van Gogh vorbeischauen…) lohnt sich.
    Die Kirche St. Martin in The Fields lohnt auch einen Besuch. Und dann gibt’s noch die National Portrait Gallery (kostenlos!)
    DONT:
    Irgendwas kaufen – vor allem keinen überteuerten Souvenirkitsch!
    Am Leicester Square oder in der Nähe essen gehen oder in den Tourie-Bars etwas trinken – einfach nur zu teuer!
  • Weiter geht’s: Vom Trafalgar Square durch den Admirality Arch in den St. James‘ Park
    Im Park die Mall („The Mall‟) entlang – die führt direkt auf den Buckingham Palace zu. Den kann man anschauen, muss man aber nicht.
    Besser: Auf der Höhe des St. James‘ Palace nach rechts abbiegen. Entlang der „Pall Mall‟ befinden sich die legendären Gentlemen’s Clubs (wie bei Phileas Fogg aus „In 80 Tagen durch die Welt‟).
    Durch das Viertel St. James zum St. James‘ Square und von dort zur Piccadilly Street und zum Piccadilly Circus zurück.
  • Der etwas erweiterte Basis-Spaziergang durch Zentral-London:
    Vom Trafalgar Square durch den Admirality Arch in den St. James‘ Park, dann nach links abbiegen,
    hier sehenswert:
    Horse Guards (Ja, die stehen da halt so herum)
    Kurzer Abstecher zur Downing Street No. 10 (Ist allerdings abgesperrt)
    Weiter zur Westminster Abbey, die kostet allerdings Eintritt. Sehr teuer! Die Teilnahme an Gottesdiensten ist allerdings kostenlos. Oft gibt es gegen ca. 17:00 Uhr oder so eine kurze und sehr schöne Abendandacht („Even Song‟), Nebenan liegen Westminster Palace (Parlament) und Big Ben.
  • Von dort über die Brücke – da die obligatorischen Photos und Selfie machen.
    Unmittelbar hinter der Brücke nach links abbiegen, am Ufer entlang, am Riesenrad vorbei – hier schöner Blick auf Big Ben & Co – bis zur Eisenbahnbrücke. Dort wieder auf die andere Flussseite wechseln, am Bahnhof Charing Cross vorbei zum Trafalgar Square zurück.
  • Erweiterter langer Spaziergang – lohnt sich, dauert aber ca. 1-2 Stunden
    Trafalgar Square, Charing Cross, Eisenbahnbrücke, von da aus flussabwärts. Da hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Der Weg ist ganz nett, es gibt unterwegs Kneipen, Cafés, Straßenmusiker, alles Mögliche.
    Nach einer Weile gelangt man zum Tate Modern Museum (moderne Kunst, riesige Halle – kann man anschauen, muss man nicht gesehen haben). Dort führt die Millenium Bridge (Fußgängerbrücke) aufs andere Ufer direkt zur St. Paul’s Cathedral mitten im Bankenviertel. Kirche kostet wieder Eintritt, muss man von innen nicht gesehen haben.
    Dann wieder über die Millenium Bridge zurück zur Tate Modern und weiter flussabwärts durch das Viertel Southwark (zwischendurch mal enge Gässchen), zum Borough Market (leckere Fressstände – gute Verpflegungsoption, für Londoner Verhältnisse moderate Preise) und dann wieder am Ufer entlang zur Tower Bridge.
  • Weitere Sehenswürdigkeiten, die zentral liegen und keinen Eintritt kosten (mit Bus und/oder U-Bahn gut zu erreichen. Tipp: wenn möglich lieber den Bus nehmen):
    • Sloane House – eine Art Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert oder so mit Original-Inneneinrichtung, gehörte einem sehr verschrobenen Tüftler. Sehenswert!
      British Museum – Ägyptische Mumien, griechische Statuen und so altes Zeug. Riesengroß!
    • Anstatt Riesenrad: die Seilbahn über die Themse (bei der U-Bahn Station North Greenwich)
    • Camden Market – riesengroßer Flohmarkt (nicht nur Flohmarkt), da kann man locker ein paar Stunden verbringen.
    • Brick Lane: das Viertel der Einwanderer aus Bangladesch (Straßenschilder zweisprachig…. Lokale, Läden, Cafés, Märkte…) – mein absolutes Lieblingsviertel!

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