Gibraltar: Affen füttern verboten

Die ersten Affen entdecke ich an einer Straßenecke auf dem Weg zum Upper Rock. Sie sitzen auf einem Gartenzaun und knabbern an einem Stück Baguette. Wo sie das wohl her haben? Es ist streng verboten, sie zu füttern, habe ich gerade gelesen. Zwei Französinnen fotografieren begeistert. Kurz dahinter beginnt das Naturschutzgebiet. Ich muss Eintritt zahlen und klettere in der glühenden Nachmittagshitze die vierhundert Höhenmeter hinauf bis zum Gipfel. Affen treffe ich nicht. Erst oben an der Bergstation der Seilbahn finde ich wieder welche. Die Viecher sind ja nicht blöd, die wissen genau, wo sie etwas abstauben können!
Auf dem Rückweg besuche ich dann die „Affenhöhle‟. Keine Höhle, sondern eher ein offenes Freigehege mit Wasserstelle und allem, was man so braucht als Affe auf diesem Felsen.

Triest: Mittelmeer und schneebedeckte Alpengipfel

Der Himmel ist blau und die Sonne scheint und ich gehe zum Molo Audace hinaus.
Einheimische haben Handys und Kameras dabei, deuten aufs Meer hinaus und knipsen, was das Zeug hält: Dort hinten sieht man, klar und deutlich, schneebedeckte Alpengipfel.
Kommt das hier öfters vor? Ich gehe in die Stadt, die steilen Gassen der Altstadt hinauf zu der Kathedrale und fotografiere: Sonne, Meer und schneebedeckte Berge. In Neuseeland würde ich so etwas erwarten oder vielleicht noch an der kanadischen Pazifikküste… aber am Mittelmeer? Im Februar?
Und dann muss ich auch schon los, kaufe noch ein wenig ein, mache mich auf den Weg zum Bahnhof, erwerbe ein Ticket und erreiche den Zug verschwitzt und außer Atem in letzter Minute…